SEHENSWÜRDIGKEITEN:
Die beiden Flüsse Río Calle Calle und Río Valdivia: Zwei viel besungene
Flussläufe, die zwischen der Insel Teja und der Uferstraße (Avenida Costanera) den
romantischen "Mondweg" (Camino de Luna) bilden.
Die Uferstraße (Avenida Costanera): Großzügig angelegter Boulevard längs des
Río Calle Calle und eines eleganten Wohnviertels mit gut gepflegten Gartenanlagen, den
markanten Brücken Calle Calle und Pedro de Valdivia und dem Ausblick auf die nie zur
Ruhe kommenden Schiffsbewegungen.
Die Schuster-Mole (Muelle Schuster) und der Markt am Fluss (Feria Fluvial):
An den Anlegestallen der Mole warten Touristenschiffe auf Passagiere für Touren und
Ausflugsfahrten auf den Flüssen. Auf dem pintoresken Markt werden - neben exotischeren
Dingen - vor allem Fische und Meeresfrüchte sowie Obst und Gemüse verkauft.
Die spanischen Wehrtürme (Torreones Españoles): Befestigungen aus der
spanischen Kolonialzeit, zur Verteidigung der Flusszufahrten zur Stadt im 18.
Jahrhundert errichtet.
Universidad Austral de Valdivia: Die Universität hat ihren zentralen Campus
auf der Insel Teja. Sie ist eine international führende Lehr- und Forschungsinstitution
vor allem auf dem Gebiet der Land- und Forstwirtschaft. Zu ihr gehört ein
besuchenswerter öffentlicher Botanischer Garten mit rund 1000 Arten von einheimischen
und fremdländischen Pflanzen und Blumen.
Historisches und Anthropologisches Museum Mauricio Van de Maele: Das Museum
zeigt Exponate aus der Mapuche-Kultur, aus der spanischen Kolonialzeit, aus der Epoche
der deutschen Besiedelung, sowie wie weitere historische Objekte und Landkarten.
Der Saval-Park: Ein attraktiver Park auf der Insel Teja mit ausgedehnten
Grünflächen, der Lotus-Lagune, einer Rodeo-Arena, einem Parcours für Springreiter,
Kinderspielplätzen und Picknick-Zonen.
Städtischer Park Guillermo Harnecker: Gleich an der Brücke Calle Calle
gelegen, besitzt der Park auf 4,6 ha eine Vielzahl von Arten aus der einheimischen
Pflanzenwelt, eine Baumschule und Pflanzenzuchtstationen, einen pädagogisch
ausgerichteten ökologischen Bereich, eine Picknickzone, Kinderspielplätze und
Sportplätze.
Niebla: Badeort an der Pazifikküste, 17 km von Valdivia entfernt, auf dem
Landweg oder per Schiff den Fluss entlang zu erreichen. Hervorzuheben sind seine - in
eine wunderschöne Naturumgebung eingebetteten - Strände, eine spanische
Befestigungsanlage von 1671, der Stadtpark Vergara Davila mit dem sogenannten
"Valdivianischen Urwald" (Selva Valdiviana), romantische Spazierwege und
Kinderspielplätze.
Insel Mancera: Eine Insel in der Bucht von Corral, in der Mündung des Río
Valdivia, mit dem Castillo San Pedro de Alcántara (1645) und den Resten einer
Barockkirche (1777). Rund um die Insel herum laden eine Reihe von kleinen Stränden zum
Baden ein.
Corral - Amargos - San Carlos: Corral liegt 17 km von Valdivia entfernt; seine
Hauptattraktion ist das Castillo San Sebastián de la Cruz von 1767. In Amargos, 2 km
hinter Corral, erwartet den Besucher ein kleiner Fischerhafen mit den dafür typischen
kulinarischen Genüssen. In San Carlos, 6 km hinter Corral, ist eine spanische Festung
von 1762 zu besichtigen; Badehungrige kommen im Sommer an den Stränden des Ortes auf
ihre Kosten.
Quelle: SERNATUR (Staatl.
Tourismus-Dienst Chile)
Valdivia ist für seine "Delikatessen" deutschen Ursprungs berühmt. Probieren Sie, je
nach Vorlieben, Schokoladen und Marzipan, hergestellt von den Firmen Entrelagos und
Confitería Sur, Liköre der Firma Fehrenberg oder die verschiedenen Biersorten der
Brauerei Kunstmann.
Darüber hinaus ist Valdivia ein Zentrum des regionalen Kunsthandwerks. In und bei der
Stadt ist eine Vielzahl von einschlägigen Werkstätten, Geschäften und Märkten
angesiedelt.
Für kleinere und größere Ausflüge in die Seenregion, deren Hauptstadt Valdivia ist, ist
der Ort der ideale Ausgangspunkt: zu den verschiedenen Seen, die dem Gebiet den Namen
gegeben haben; zu den anderen wichtigen Städten der Region (Osorno, Frutillar, Puerto
Varas, Puerto Montt, Ancud, Castro); nach Chiloé, dem Archipel der 1000 Inseln mit
seiner ganz eigenen Kultur und Tradition.
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